Wie man der Polizei Berlin Respekt verschafft

Polizei Berlin „Wir können Hauptstadt“

Die Berliner Polizei findet man nicht nur auf den Straßen der Stadt, sondern auch immer häufiger in den Schlagzeilen wieder. Skandale und Personalmangel werfen ein zunehmend negatives Bild auf die Institution und führen vermehrt zu Gewalttaten an Polizisten.

„Wir können Hauptstadt“ ist der neue Slogan für die Kampagne der Polizei Berlin, die die ganze Bandbreite der Herausforderungen für die Berliner Polizei beschreibt und Respekt vor Berliner Polizisten in den Fokus rückt. Etwa 50 echte Polizistinnen und Polizisten aus vielen Einsatzgebieten, Direktionen und Altersstufen halten in dem Film und den Plakatmotiven ihren Kopf und Körper hin. Ebenso dabei sind viele Fahrzeugtypen von Fahrrad über Motorrad bis zum neuen Einsatzfahrzeug Survivor und zum Hubschrauber. „Kann 1. Mai, kann 1. Schultag. Kann Spree, kann Schnee. Kann Tatort, kann vor Ort. Kann SEK, kann DFB.“ Diesen Spagat müssen die 26.000 Mitarbeiter der Polizei in Berlin jeden Tag leisten – hier gibt es jährlich etwa 5.000 Versammlungen, 231 Staatsbesuche und alle 26 Sekunden einen Notruf.

Frau Nowicki, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit: „Die Kampagne erfüllt drei Aufgaben aus dem Briefing: sie stärkt das Image der Polizei Berlin, sie mindert die Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei. Aber vor allem macht sie die Polizei als Arbeitgeber attraktiv und hilft uns beim Recruiting.“

Wie man Demokratie schmackhaft macht

Initiative Offene Gesellschaft „Tag der offenen Gesellschaft“

glow hat für die Initiative Offene Gesellschaft eine integrierte Kampagne für Großflächenplakaten, CLPs, Print, Film, Web und Social Media gestaltet. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele „Tische“ in ganz Deutschland zum „Tag der offenen Gesellschaft“ zu generieren. Dann gehen Menschen mit ihren Tischen auf die Straße, essen , trinken und diskutieren mit Freunden und Fremden und stärken so den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Philip Husemann, Geschäftsführer der Initiative: „Damit nicht nur die lauten Ränder der Gesellschaft zu hören sind, muss sich auch die Mitte der Gesellschaft bemerkbar machen. Dazu gibt es am Tag der offenen Gesellschaft Gelegenheit.“ Die Plakate mobilisieren mit Sprüchen wie „Stellt was auf die Tischbeine“, „Zu den Waffeln!“ oder „Die Volksseele kocht!“. Sie sind an den Stil von Revolutionsplakaten angelehnt. Die Website www.tdog19.de dient als Hub und zeigt wo man Tische anmelden oder sich an Tische setzen kann. Aktivisten und Influencer wie Raul Krauthausen, Kübra Gümusay, Luisa Neubauer oder Omas gegen Rechts werden in Social Media Filmen gezeigt, wie sie Tische auf die Straße tragen oder fahren.

Wie man die Europawahl zum Strahlen bringt

Europawahl Welt Ballon

Gesamtmetall Arbeitgeberverband – We glow for Europe

Ein neues Sternzeichen im Berliner Nachthimmel erstrahlte bis zum Wahltag am 26. Mai im Berliner Nachthimmel. Am „Welt-Ballon“ prangten drei beleuchtete Sternenringe mit einem Durchmesser von jeweils acht Metern für Europa. Bei schönem Wetter beleuchteten die Sterne jede Nacht zusätzlich zum normalen Betrieb von 22 bis 24 Uhr den berliner Nachthimmel.
Der Unternehmerverband der Metall- und Elektroindustrie (ME) wollte damit ein Zeichen setzen für Europa und alle zur Wahl am 26. Mai auffordern. Europa ist für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie von großer Bedeutung. glow Geschäftsführer Johannes Krempl im Glück: „Europa liegt uns persönlich sehr am Herzen und dafür eine Leuchtskulptur in den Himmel zu setzen, ist für „glow“ einfach ein Traum. Wir hoffen, dass wir mithelfen können, dass Europa wieder neu erstrahlt.“
Die Sterne sind vom Lichtkünstler Nils-R. Schultze (http://www.nachleuchten.com) produziert und bestehen aus aufblasbaren Leuchtobjekten mit einem Durchmesser von jeweils 80 cm. Die Betreiberfirma des Ballons Air Service Berlin hat unter der technischen Leitung von Steffen Wardin die wind- und wetterfeste Aufhängung am Ballon bewerkstelligt.

Wie man für Langzeitarbeitslose Stellung bezieht.

In Deutschland leben etwa 1,4 Million Langzeitarbeitslose – vergessen von Regierung und Öffentlichkeit. Von der Werbeagentur glow Berlin kreierte Aufsteller rücken sie als Randfiguren in die Öffentlichkeit. 10 echte Geschichten sind über einen QR Code erreichbar. Über 100 Aktionen wurden mit den Pappausstellern  in ganz Deutschland absolviert – mit Abschlussevent vor dem Reichstag. Große Presseresonanz mit der Aufforderung: “Stell mich an, nicht ab!”