Wie man mit KI für mehr Wohnungsbau wirbt.

15. Dezember 2023 Kategorien: Alle | Film | Kampagne | Online | OOH | Print | Produktion | Social Media | Strategie | Web |


Die neue Kampagne der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen soll die Berliner positiv zum Thema Wohnungsbau umstimmen. Denn obwohl 100.000ende Wohnungen fehlen, wollen viele Berlinerinnen und Berliner nicht, dass gebaut wird. Zum Beispiel auf der Brache Tempelhofer Feld.


Kampagne für Wohnungsbau Berlin

Wohnungsnot in Berlin
KI generierter Student in der Kampagne der SenStadt

Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler hat heute die neue Kampagne der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vorgestellt, die auf die vielen Gesichter der Wohnungsnot aufmerksam machen soll und gleichzeitig für mehr Verständnis bei Wohnungsbauvorhaben wirbt. 

KI generierte Alleinerziehende in Berlin auf Wohnungssuche
Viele Alleinerziehende sind auf Wohnungssuche

Dazu sagte Senator Christian Gaebler: „Mit unserer Kampagne wollen wir deutlich machen, dass jedes Neubauvorhaben ein neues Zuhause schafft. Bauen ist kein Selbstzweck. Es geht darum, die dringendsten Bedürfnisse der Menschen nach Wohnraum zeitnah zu decken. Wir stellen deshalb die Menschen in den Mittelpunkt. Hinter jeder Wohnungssuche stehen Menschen mit Hoffnungen, Wünschen und einem berechtigten Bedarf nach Wohnraum – für sich selbst, ihre Kinder, ihre Partnerinnen und Partner. Mit der neuen Kampagne möchte ich Verständnis wecken bei den Menschen, die dem Wohnungsbau skeptisch gegenüberstehen.“ 

Ki generiertes Paar auf Wohnungssuche
Ki generiertes Paar auf Wohnungssuche

Die neue Kampagne zeigt fünf Gruppen, die ihre Wohnungsnot plakativ demonstrieren: Familien, Alleinerziehende, Auszubildende/Studierende, Paare sowie ältere Menschen. Die Motive funktionieren dabei wie ein Plakat im Plakat. Es handelt sich um fiktive Suchanzeigen in der Stadt, die die Notwendigkeit für mehr bezahlbaren Wohnungsbau unterstreichen. 

Kampagne für Wohnungsbau Berlin
Wohnungsnot hat viele Gesichter

Glow Kreativchef Johannes Meissner (geb. Krempl): „Die Menschen auf den Motiven sind mit der Künstlichen Intelligenz Midjourney gepromptet. Sie sind die Summe der Gesichter, Biografien und Geschichten von Menschen in Berlin, die eine Wohnung suchen. Hinter den KI-Motiven stehen echte Menschen, deren filmische Portraits auf einer eigenen Website zu sehen sind.“ Die Kampagne ist ab heute auf Social Media und auf Out-of-Home-Medien in der Stadt, vor allem auf den Bahnhöfen des ÖPNV, zu sehen. 

Das Motto der Kampagne lautet „Euer Zuhause. Unser Auftrag.“ Dazu sagte Senator Christian Gaebler: „Damit ist die Aufgabe für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen klar adressiert: Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen, um mehr Wohnungsbau in Berlin zu ermöglichen. Eine Reihe wichtiger Punkte haben wir bereits auf den Weg gebracht, z.B. die Fortschreibung der Wohnraumförderbestimmungen, mit denen wir den Bau von jährlich 5.000 Sozialwohnungen fördern; die Novellierung der Bauordnung mit dem Fokus auf Verfahrensbeschleunigung und -vereinfachung. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Schneller-Bauen-Gesetz und haben wichtige Grundlagen für die Neuen Stadtquartiere gelegt, etwa den Rahmenplan für das Wohnungsbauprojekt Buch am Sandhaus mit bis zu 2700 Wohnungen oder den B-Plan für die Rhenaniastraße, der den Bau von fast 1000 neuen Wohnungen ermöglicht.“ 

Hoppla, was ist das? Mittlerweile gibt es zwei Kampagnen, die unsere Kampagne „zitieren“. Die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ möchte auf ihre Ziele hinweisen. Und die Initiative … sorgt sich um den Stil neugebauter Wohnungen. So schafft es unsere Kampagne weitere Male in die Presse und schafft noch mehr Aufmerksamkeit und Diskussionen. Genau das sind die Ziele der Kampagne.

Berliner Bündnis nachhaltige Stadtentwicklung zitiert die Kampagne der SenStadt
Berliner Bündnis nachhaltige Stadtentwicklung zitiert die Kampagne der SenStadt
Die Initiative "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" hat die Kampagne umgetextet.
Die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ hat die Kampagne umgetextet.